Der Begriff „trans“ geistert seit einiger Zeit durch die linke Szene und trotzdem können viele nicht so richtig was mit dem Begriff anfangen, bzw. sehen darin „nur“ eine Kritik am binären Geschlechtersystem. Andere haben trans*Menschen in ihrem Umfeld und sind sich im Umgang mit diesen oft unsicher. Wenn du Lust hast ein bisschen was über trans* zu erfahren, wissen willst was eigentlich Transphobie/Transfeindlichkeit ist und wie sie sich äußert und dich fragst, wie du aktiv solidarisch mit trans*Leuten (sei es mit konkreten Personen in deinem Umfeld oder insgesamt) sein kannst, bist du in der Veranstaltung richtig.
Wir versuchen auch auf konkrete Fragen einzugehen. D.h. Ihr könnt die Veranstaltung auch nutzen, um Fragen loszuwerden, die ihr empathischerweise nicht auf einer Party einer flüchtigen Bekanntschaft stellen wollt, nur weil die Person zufällig trans* ist.
Die Veranstaltung wird organisiert von der Gruupe wider die natur und w.i.r. – linksradikale Trans*vernetzung NRW und findet am 18.1. um 19 Uhr im veto statt.
Auf einige Nachfragen hin haben wir uns entschieden, einen Mailverteiler einzurichten, über den wir hin und wieder (eher selten) auf anstehende Veranstaltungen hinweisen. Wer reinwill, sende einen Hinweis an widerdienatur@arranca.de
Die mitgeschnittenen Vorträge von den Polyfantasiatagen kommen bald auf die Webseite.
Die Polyfantasiatage 2011 sind vorüber und wir sind fertig. Zwei Wochen Vorträge, Party, Filmabend und Rumgehänge mit wenig Schlaf und vielen Diskussionen. Jetzt müssen wir uns erholen.
Was wir dieses Jahr vergessen haben, immer mal zu sagen: Wir sind eine offene Gruppe. Wer an widernatürlicher (Anti)politik interessiert ist, kann sich gerne mal mit uns treffen.
Und extra für die Leute, die immer wieder über bestimmte Suchmaschinen-Anfragen auf diese Seite kommen:
„Sexuelle Energie in produktive Energie“ — Nein, kann man nicht einfach umwandeln, dann geht der Orgonakkumulator kaputt. Der Energieerhaltungssatz gilt nicht für diese Art von Energie. Zur Kritik an Wilhelm Reich geht’s hier lang.
„Wann kommt der Papst nach Erfurt?“ – am 23. und 24. September.
Nochmal möchten wir darauf hinweisen, dass der Workshop zur Kritik der Polyamorie am Mittwoch (13.7.) schon um 18.30 Uhr beginnt, nicht um 20 Uhr wie verschiedentlich beworben.
Heute (12.7.) gibt es ab 20 Uhr einen queeren Filmabend. Mit Snacks. Und Kuchen.
Die Veranstaltungen der letzten Tage wurden mitgeschnitten und werden in den nächsten Tagen und Wochen hier online gestellt oder bei den Chillygays gesendet.
Feminismus und Sexualität verbindet eine eher sprunghafte Beziehung voller Missverständnisse. Der radikale Feminismus der 1970er hat Sexualität vor allem als patriarchales Machtinstrument kritisiert. 30 Jahre später diskutieren Aktivist_innen die Potentiale queerer Pornographie und fordern „Schwänze für Alle“. Anna Kow stellt das widersprüchliche Verhältnis dar und plädiert für einen sex-positiven Feminismus, der sich BDSM als subversive Praxis kritisch aneignet. Dass gleichwohl der sexistische Normalzustand anzuprangern ist – und demzufolge kein queerer Freifahrtschein für Heterosexismus zu erwarten ist – sollte klar sein.
Die Veranstaltung findet im veto, Trommsdorffstraße 5 (Eingang in der Weißfrauengasse), Erfurt, im Rahmen der Polyfantsiatage 2011 statt und ist eine Kooperationsveranstaltung der Gruppe widerdienatur mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Bildungskollektiv Biko.
Nach einigem Geräume und Gedekoriere ist das Veto in der Trommsdorffstraße in Erfurt einigermaßen polyfantastisch geworden, sodas heute die erste Veranstaltung der Polyfantasiawoche 2011 stattfinden konnte: Lann Hornscheidt sprach vor 25 Menschen über nonverbale Kommunikation und Geschlecht.
Was die Anzahl der Bes_ucher_innen angeht, sind also noch Kapazitäten frei.
Hinweisen müssen wir noch darauf, dass die Veranstaltung zu BDSM und Feminismus am 11.7. stattfindet (und nicht am 9.7. wie verschiedentlich angekündigt) und dass der Workshop zur Kritik der Polyamorie am 13.7. schon um 18.30 Uhr beginnt (und nicht wie in unseren Flyern fälschlicherweise angegeben um 20 Uhr)