Vom 14.-21. Juli organisieren wir zum vierten Mal die Polyfantasiatage. Alle Veranstaltungen werden diesmal im Filler in der Schillerstrasse 44 in Erfurt stattfinden. Das Programm nimmt langsam Gestalt an. Bisher ist folgendes geplant:
14. /15.7. – Einstiegsworkshops mit widerdienatur
16.7. 19 Uhr – Queerer Porno mit Laura Merit
17.7. 17-22 Uhr – Theaterworkshop zu Geschlechtsdekonstruktion
18.7. 19 Uhr – Kurzfilm- und Musikabend mit widerdienatur
19.7. 19 Uhr – Queere Elternschaft mit Claudia Skoda
20.7. 22 Uhr – Polyfantasiaball
Die AG queer Weimar organisiert um den Internationalen Tag gegen Homophobie am 17.05.2012 in Weimar eine queer-feministische Veranstaltungsreihe vom 12.-19.5.
Vortrag und Diskussion: Konstruktion von Körper und Geschlecht
Neuere Ansätze der Sozialwissenschaften weisen Körper als etwas aus, das sozial konstruiert ist. Damit wird die Idee von „normalen“ und „abweichenden“ Körpern in Frage gestellt und gleichzeitig ergibt sich eine neue Perspektive auf machtvolle Unterscheidungen wie bspw. männlich – weiblich, weiß – schwarz und behindert – nichtbehindert, die am Körper „festgemacht“ werden und häufig als Grundlage für soziale Ungleichheit dienen. Diese Grundidee der sozialen Konstruktion von Körpern soll dargestellt werden; zudem werden ausschnitthaft Diskurse vom „richtigen weiblichen Körper“ und „Körpergewicht“ in den Blick genommen und analysiert – und natürlich diskutiert.
Die Veranstaltung mit Klemens Ketelhut findet am Montag, dem 30.4.2012 ab 19 Uhr im veto statt.
In Erfurt gibt es irgendwie keinen queeren Raum. Jedenfalls nicht so, wie wir ihn uns vorstellen könnten. Normative Räume, wo mackerhaftes Verhalten willkommen ist und das Heteronormative unwidersprochen bleibt, gibt es ohne Ende. Wie lässt sich also ein anderer Raum herstellen? Z.B. im Veto… Und… Was ist eigentlich ein queerer Raum? Ist dieser sichtbar? Liegt dieser im Auge der Betrachter_in? Ist er etwas, das Menschen tun? Etwas, das gut vorbereitet sein muss? Ist er beweglich? Braucht er eine bestimmte Umgebung? Ist es wichtig, wo er sich positioniert? Und wer positioniert eigentlich was? Und mit welcher Absicht? Handelt es sich um eine Strategie? Eine Denkbewegung? Mit festgelegten Normen? Und möglichst viel Glitzer? Oder ist ein queerer Raum der Schritt ins Ungewisse?
Die Diskussion findet am Montag, dem 26.3.2012 ab 19 Uhr im veto statt.
Ein Mitschnitt der Veranstaltung „trans* – transphobie – trans*support für Anfänger*innen und Fortgeschrittene“ vom 19.1. ist seit einiger Zeit auf der Seite der Chilligays online.
Der Begriff „trans“ geistert seit einiger Zeit durch die linke Szene und trotzdem können viele nicht so richtig was mit dem Begriff anfangen, bzw. sehen darin „nur“ eine Kritik am binären Geschlechtersystem. Andere haben trans*Menschen in ihrem Umfeld und sind sich im Umgang mit diesen oft unsicher. Wenn du Lust hast ein bisschen was über trans* zu erfahren, wissen willst was eigentlich Transphobie/Transfeindlichkeit ist und wie sie sich äußert und dich fragst, wie du aktiv solidarisch mit trans*Leuten (sei es mit konkreten Personen in deinem Umfeld oder insgesamt) sein kannst, bist du in der Veranstaltung richtig.
Wir versuchen auch auf konkrete Fragen einzugehen. D.h. Ihr könnt die Veranstaltung auch nutzen, um Fragen loszuwerden, die ihr empathischerweise nicht auf einer Party einer flüchtigen Bekanntschaft stellen wollt, nur weil die Person zufällig trans* ist.
Die Veranstaltung wird organisiert von der Gruupe wider die natur und w.i.r. – linksradikale Trans*vernetzung NRW und findet am 18.1. um 19 Uhr im veto statt.
Auf einige Nachfragen hin haben wir uns entschieden, einen Mailverteiler einzurichten, über den wir hin und wieder (eher selten) auf anstehende Veranstaltungen hinweisen. Wer reinwill, sende einen Hinweis an widerdienatur@arranca.de
Die mitgeschnittenen Vorträge von den Polyfantasiatagen kommen bald auf die Webseite.