Was ist Wi(e)der die Natur?

Wi(e)der die Natur?

Die Erfurter Stadtzeitung hEFt wollte kürzlich wissen, was wi(e)der die Natur ist. Darauf gibt es viele Antworten, die zum Teil in der aktuellen Ausgabe des hEFts stehen — und zum Teil nur hier:

Wi(e)der die Natur ist liwat

Im islamischen Recht ist liwat die Sünde wider die Natur: Das Einführen des Penis in den After, wenn es über die Eichel hinaus geschieht. Anders als in der Moderne wird die Tat bestraft, nicht aus der Tat ein besonderer – homosexueller – Charakter des Täters gefolgert. Liwat ist insofern vergleichbar mit Ehebruch und ähnlichen Straftaten.

Wi(e)der die Natur ist queer

Queer steht nicht nur für die Bewegung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, SM, Transgender und Intersexuellen, sondern auch für die Weigerung, biologische Erklärungen für gesellschaftliche Zusammenhänge anzuerkennen. Widerdienatur stellt die Natürlichkeit von Heterosexulität genau so in Frage wie die der romantischen Zweierbeziehung, des Kapitalismus und des Mann- bzw. Frauseins. Widerdienatur will das Widernatürliche stärken, indem es die Herrschaft der Norm als solche angreift. Eine bipolare Zweiteilung der Geschlechter mit genormtem gegenseitigen Begehren finden wir nicht nur langweilig, sondern auch inhuman. Inhuman deshalb, weil alle, die dieser Norm nicht entsprechen, als abweichend, falsch, krank oder minderwertig betrachtet werden und dies tagtäglich zu spüren bekommen.

Wi(e)der die Natur ist feministisch

Die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft ist mitnichten frei von Sexismus. Im Gegenteil: Die in der Moderne entstandene strikte Einteilung der Menschen in „starke, sexuell aktive Männer“ und „schwache, passive Frauen“ fördert strukturell die Hierarchie zwischen Männern und Frauen und trägt die Tendenz zum Übergriff bereits in sich. Wer das im Namen der Queertheory leugnet („Ist ja alles nur konstruiert“), reproduziert das falsche Ganze, statt es zu dekonstruieren. Queer ohne Feminismus zementiert Herrschaft, genau wie liberales „Wir-sind-doch-alle-gleich“-Gelaber. Daher sind wir parteiisch – z.B. im Sinne eines Eintretens für die Betroffenen von sexueller Gewalt.

Wi(e)der die Natur ist Party-Kultur

Auch wenn die Fete nicht die Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse ersetzen kann, wollen wir uns nicht von der eigenen Ohnmacht dumm machen lassen und auch stilvoll feiern. Davon zeugt unser Polyfantasiaball. Das erste mal 2008 im Besetzten Haus Erfurt, dieses Jahr leider nur im extra dafür angemieteten alten Innenministerium – im „Polyfantasiahaus“. Wir feiern unsere Partys am liebsten ohne Rassismus, Sexismus und Homophobie, ohne Nazis und Nazisymbolik, dafür aber mit etwas Phantasie, guter Musik und kuschligem „Undarkroom“. Am liebsten haben wir die Parties auch so, dass wir auch mit Gästen feiern können, die wenig oder gar kein Geld haben. Dieses Mal war auch ein Raum mit künsterischen Filmen zum Thema Sexualität dabei, der gut besucht war. Am Einlass gab es Identitäts-Buttons, so dass sich jede_r eine Idendität für den Abend aussuchen konnte – von „Tunte“ über „Heute Hete“ bis „polymorph pervers“ und selbstverständlich „wider die natur“. Einige fanden vor dem Brunch um 12.00 Uhr vor dem CSD gar keinen Schlaf. Nach der Räumung des Besetzten Hauses gibt es in Erfurt leider keinen festen Platz mehr für solche Parties. Wir finden, dass ein Ort für widernatürliche Party-Kultur dringend nötig ist.

Wi(e)der die Natur kritisiert die Liebe

Während der kapitalistische Alltag durch einen ständigen Konkurrenzkampf bestimmt ist und (nicht ausschließlich im körperlichen Sinne) den Menschen eine ständige Anstrengung abverlangt, scheint die Sphäre der Liebe ein letzter Hort zwischenmenschlicher Nähe, des Mitfühlens und Teilens zu sein. In der romantischen Zweierbeziehung sollen die Verheehrungen geheilt werden, die Arbeit und Alltag an den Menschen angerichtet haben. An diesen unglaublich hohen Erwartungen scheitern jedoch zahlreiche Beziehungen. Schmerzvolle Enttäuschungen tragen einer unmenschlichen Realität Rechnung. Anstatt von der Liebe zu erwarten, sie könnte den kapitalistischen Alltag erträglich machen oder ihm gar einen Sinn geben, sollten die Menschen sich solidarisch zusammentun, um die Verhältnisse zu ändern. Die Liebe ist nichts natürliches, was die Menschen überhistorisch miteinander verbindet. Verschiedene Zeiten haben verschiedene Formen der Liebe hervorgebracht – auf die vielfältigen und intensiven Möglichkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen in einer befreiten Gesellschaft sind wir sehr gespannt.

Wi(e)der die Natur ist wider die „Natur“

100%iger Apfelsaft muss laut Fruchtsaftverordnung Anlage 1 gleichartige organoleptische und analytische Eigenschaften zu einem gepressten Durschnittsapfel aufweisen. Aber konkrete Äpfel unterscheiden sich stark vom gesetzlich normierten Durchschnittsapfel. Um 100%igen Apfelsaft herzustellen, wird entweder der Saft verschiedener Pressungen vermischt oder aber die Konzentration geändert, bis sie der Norm entspricht. Nicht nur bei Lebensmitteln gibt es Normen, die festlegen, was gesund und natürlich ist. Mediziner haben z.B. festgelegt, welcher Hormonpegel ein weiblicher ist. Frauen, die dem nicht entsprechen, werden medikamentiert, z.B. mit der „Pille“. Sie wird bei weitem nicht nur als Empfängnisverhüterin eingesetzt, sondern gegen eine ganze Schaar von ungewollten „Fehlentwicklungen“, die auf Hormonstörungen zurückgeführt werden. Was als Störung gilt, ändert sich schnell und stetig: Noch vor zwei Generationen waren Frauen mit Oberlippenbärten nichts Außergewöhnliches. Heute wird schon die Behaarung der Beine medikamentiert. Es ist also grober Unfug, im Saft (auch im zertifizierten Bio-Saft) oder im Geschlecht die pure, unverdünnte Natur zu sehen: Was als Natur gilt, ist gesellschaftlich gemacht.

Wi(e)der die Natur ist Materialismus

Wer Natur naiv als Ursprünglichkeit versteht, sitzt einer Konstruktion auf. Sie zu dekonstruieren bedeutet, ihre historische und gesellschaftliche Gewordenheit zu verstehen, statt in idealistischer Eigentlichkeit befangen zu bleiben. Widerdienatur bedeutet, den Wald historisch zu begreifen. Es heißt, antike Siedlungen und ökonomische Vernutzung zu analysieren und die romantische Rede vom „tiefen Walde“ als moderne Konstruktion eines signifikanten Anderen zur Stadt zu begreifen.

Wi(e)der die Natur heißt die Zumutung zurück zu weisen

Was die Natur jeden Tag von uns will, ist nicht weniger Verblödung als das, was sie mit dem Wald macht: Eine historsch gewordene Unterdrückungserfahrung, die heterosexuelle Männer und Frauen mit stabilem Begehrenskäfig erschaffen hat, wird als Erfüllung der innersten Wünsche des Menschen verkauft. Gelungene Subjektivierung bedeutet, unter der Zurichtung nicht mehr zu leiden, den Abdruck der Gesellschaft im Wachs des konkreten Individuums nicht mehr wahrzunehmen, weil beide so perfekt zueinander passen, daß nichts mehr zwickt und drückt. Auf die Fresse dafür. Wi(e)derdinatur weist darauf hin, daß die Natürlichkeit Gesellschaft und Zurichtung ist. Wir kennen andere Formen und reden uns nicht damit raus, daß wir so „sind“. Wir sind nicht. Wir wollen nicht mehr mitmachen und finden, es ist höchste Zeit, nach neuen Formen der Vergesellschaftung zu suchen.

Wi(e)der die Natur ist ein Diskussionsprozess

Die Schritte hin zu einer befreiten Gesellschaft müssen von ständiger Reflexion und Selbstkritik begleitet sein. Mit Vorträgen, Workshops, Filmabenden und Seminaren wollen wir die Themen der Geschlechterverhältnisse, Sexualität und Identität ins Rampenlicht rücken und unsere Ansätze zur Diskussion stellen.

Wi(e)der die Natur demonstriert

Am Ende haben die Widernatürlichen Eminenzen doch ein wenig gefeiert, als der Oberbürgermeister zum ersten mal beim CSD seinen kleinen autonomen Rückzugs- und Schutzraum (Rathaus) verlassen hatte und sich widerwillig von zwei Demonstranten umarmen lassen musste. Soviel körperliche nicht-heterosexuelle Nähe schien ihm doch etwas unangenehm gewesen zu sein.

Wi(e)der die Natur will

Nicht schon WIEDER DIE NATUR als Begründungszusammenhang für gesellschaftliche Unterdrückungsverhältnisse!

Wi(e)der die Natur ist gefährlich

Im Rahmen unserer queer-feministischen Polyfantasiawoche vor dem Erfurter CSD kam es zu mindestens drei Polizeieinsätzen. Und nicht nur die Polizei, auch die Verwaltung war sehr daran interessiert, was wir denn da so treiben, ob das legal und der Raum von uns gemietet war. Noch interessanter schien zu sein, ob nicht zufällig Leute im alten Innenministerium übernachten. In Ämterstuben wird gemunkelt, dass wir mit der überaus gefährlichen Besetzer_innenszene zu tun haben. Dafür spricht, dass wir die berüchtigte KüfA (Küche für ALLE – ein Projekt des Besetzten Hauses) bei uns zu Gast hatten und dass wir im letzten Jahr unseren Polyphantasiaball im Besetzten Haus gefeiert haben. Wir wollen uns dazu aber nicht so klar äußern, sondern uns lieber in interessantes Schweigen hüllen.

Veranstaltungsreihe „Wann hört Macht auf? Hier fängt Macht an.“ in Jena

Spannende Veranstaltungsreihe in Jena:

02. November 2009:
Volker Woltersdorff „Queere Perspektiven auf Prekarisierung“

10. November 2009:
Heinz-Jürgen Voß „Zweigeschlechtliche Norm und ihr biologisch-medizinisches Fundament“

16. November 2009:
Lars Quadfasel „Wenn PostfaschistInnen zu sehr lieben“

23. November 2009:
Tim Stüttgen „post porn politics“

01. Dezember 2009:
Nina Mackert „…as serious as an invasion of the enemy in war time”

07. Dezember 2009:
Martin Büsser & Jonas Engelmann „Geschlechterverhältnisse im Punk, Hardcore & Emo“

14. Dezember 2009:
Sarah Diehl „Abortion Democracy“ (Film & Diskussion)

04. Januar 2010:
Oliver Lauenstein „Männlichkeit macht mehr als Macht“

11. Januar 2010:
Bini Adamczak & Cornelia Möser „jump and run. communistische postpornoperverse vs. kapitalsexistische ciswertmatrix“

17. Januar 2010:
Karin Michalski „Working on it“ (Film & Workshop)

25. Januar 2010:
Tina Denninger „Auch im Alter noch Sex.“

01. Februar 2010:
Mirjam Mirwald & Danilo Vetter „Die Heide ruft“

08. Februar 2010:
Florian Ruttner & Alex Gruber „Über die Unmöglichkeit poststrukturalistischer Gesellschaftskritik“

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Schwarzer Kanal bleibt!


News vom queer-Wagenplatz Schwarzer Kanal in Berlin:

Konkreter Räumungstermine auf dem Schwarzen Kanal. Unser Vermieter HochTief hat den Vertrag uns zum 1.Jan 2010 gekündigt und wir sollen den Platz bis dahin geräumt haben. Der Grund für das alles ist der Baubeginn auf einem Nachbargrundstück. ( Unser Gelände wird für die Baulogisitk benötigt). Räumungsandrohung kommt weiterhin zustande durch Druck der Bundesanstalt für Imobilienaufgaben (BIMA) die darauf besteht, dass HochTief sein Bauvorhaben schnellstmöglich beginnt.

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Dritter Filmabend


Die Analyse von „Im Staub der Sterne“ war bedeutend schwieriger als die von Casablanca vor zwei Wochen.

Eine gewisse Faszination für die schräge 70er-Jahre-Ästhetik in Musik und Ausstattung konnte schnell festgehalten werden. Aber was bedeutet es, wenn auf der einen Seite eine Frau das Kommando auf der Raumfähre hat, auf der anderen Seite aber durch den ganzen Film Frauen als schmückendes Beiwerk leichtbekleidet herumtanzen? Geht es hier vor allem darum, daß das DDR-Fernsehballett in den 70ern einfach in jedem Film vorkam? Und was sagt es uns, daß ein schlechter David-Bowie-Imitator auf seiner Heimorgel die Puppen tanzen lässt? Auf was beziehen sich die Lederkerle vom Sicherheitsdienst?

Da ist auf jeden Fall noch mehr Analyse vonnöten, vielleicht auch mehr Wissen über die gesellschaftliche Situation in der DDR 1977, als der Film gedreht wurde.

In zwei Wochen, am 05.10.2009, zeigen wir einen Film, der hoffentlich wieder zugänglicher in seiner gesellschaftlichen Bedeutung ist: Matrix. Wie immer 20.30 in der Offenen Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus), wie immer in Kooperation mit der Offenen Arbeit Erfurt, dem DGB-Bildungswerk Thüringen, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Bildungskollektiv

Filmanalyse die Zweite

Am Montag, den 21.09.09 um 20.30 Uhr, findet der zweite Filmanalyseabend zum Thema „Liebe in der Kulturindustrie“ statt. Gezeigt und diskutiert wird der DDR Science – Fiction Film „Im Staub der Sterne“. Das Alles passiert wieder in der Offenen Arbeit, Allerheiligenstraße 9 / Hinterhaus, 99084 Erfurt – und wieder in Kooperation mit der Offenen Arbeit Erfurt, Biko e.V. und Rosa Luxemburg Stiftung.

1000 Kreuze in die Spree

26.9.2009, 12.30, Berlin, Platz vor dem Roten Rathaus (Neptunbrunnen), Kundgebung „Abtreibungsverbot (§218) abschaffen / Gegen christlichen Fundamentalismus“.
Mehr dazu hier.

Filmanalyse Heute

Heute gibt es im Anschluss an den Filmanalyseworkshop im Rahmen der Polyphantasiawoche eine Filmvorführung mit Diskussion.
Wann: 20.30 Uhr
Was: Filmabend & Gespräch: „Casablanca“ USA 1942, Liebe in der Kulturindustrie Teil 1
Wer: Wir in Kooperation mit der Offenen Arbeit Erfurt, Biko e.V. und Rosa Luxemburg Stiftung
Wo: Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstrasse 9 / Hinterhaus, 99084 Erfurt

Toleranz, von (lat.) tolerare (erdulden)

Der Kommentator in der Thüringer Allgemeinen meint abschließend zum diesjährigen CSD, Erfurt sei sehr tolerant.

Toleranz kommt vom lateinischen Wort tolerare, daß „erdulden“ bedeutet. Erfurt ist also duldsam gegenüber „anderen“ Lebensentwürfen, wie es im Kommentar heißt. „Anders“ findet uns Herr Keller also, aber anders als wer? Anders als er? Wie lebt er denn überhaupt? Im Reihenhaus mit Garten, Frau und 2,3 Kindern? Man weiß es nicht, allein die Statistik weiß, daß in „spätmodernen Beziehungswelten“ eine allgemeinverbindliche Norm für Lebensentwürfe nur noch schwer auszumachen ist. Bleibt also die Frage: Was meint hier „anders“? Meint es am Ende genau das, was auch „tolerieren“ nahe legt? Daß es nämlich in Erfurt sehr wohl eine verbindliche Norm gibt, die zwar schon lange nicht mehr von der Mehrheit gelebt wird, die sich aber trotzdem der Abweichung überlegen fühlt und das „andere“ deswegen immer nur tolerieren, niemals aber akzeptieren will?

Weil Erfurt so nett ist, uns zu erdulden, meint Herr Keller auch, wir sollten lieber nicht das Alkoholverbot in der Innenstadt und die Räumung des Besetzten Hauses thematisieren. Das heißt, wir sollen doch bitte das Anderssein der anderen Anderen, die aus noch anderen Gründen diskriminiert werden, bitte nicht thematisieren. „Liebe Schwule und Lesben, macht doch bitte lieber einen Karnevalsumzug statt konkrete Ausgrenzung zu thematisieren“ könnte man sein Anliegen paraphrasieren. Warum, sagt er nicht. Vielleicht, weil da die Duldsamkeit aufhört? Weil man als schwuler Versicherungsangestellter in Erfurt gut leben kann, aber als schwuler Punk doch bitte das Maul nicht aufreißen soll? Für mich macht es jedenfalls keinen Unterschied, ob ich als Homo, als Punk oder als Perverser diskriminiert werde. Alle drei Erfahrungen kommen daher, daß man in Erfurt kein leichtes Leben hat, wenn man „anders“ ist und daher nicht in das beschränkte Weltbild des Durchschnittsspießers passt.

Insofern ist es wunderbar, daß beim Erfurter CSD (im übrigen schon seit Jahren) ein Bündnis verschiedenster Gruppen auf die Straße geht und gegen Ausgrenzung in all ihren Facetten demonstriert — denn Bewegung fängt da an, interessant zu werden, wo es nicht mehr nur um’s eigene Interesse geht, sondern der Vielfalt der Ausgrenzung eine Vielfalt an Bewegung entgegen gestellt wird.

eine/r von wi(e)derdienatur

Bilder vom Erfurter CSD 2009







Redebeitrag von Widerdienatur beim CSD 2009

Das was abweicht, was nicht in der Normalität aufgeht und was täglich von uns abgeschnitten werden soll, kann nicht auf einen Begriff gebracht werden.

Weil uns das was wir vorfinden unzufrieden macht und es um alles geht, bleibt uns anlässlich des heutigen Datums nichts als zu fordern:

Den Staat raus aus aus unseren Betten!
Den Staat raus aus unserem Leben!